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Lumpy skin disease (LSD) auf dem Vormarsch!

Seit einigen Jahren breitet sich eine weitere ansteckende Rinderkrankheit von der Türkei kommend über den Balkan nach Europa aus, die mit schweren klinischen Hautveränder-ungen (Hautpocken) einhergeht und anzeigepflichtig ist. Sie wird durch ein Virus verursacht und durch direkten Kontakt, Tierverkehr bzw. Mücken übertragen. Es kommt nach Ausbruch zu einem Handelsverbot innerhalb einer 10km-Zone bis zu drei Jahren! Nähere Info erhalten Sie dazu auf den Websites des BMG der AGES bzw. des Landes Steiermark (Foto: Bauer).

Merkblatt für Tierhalter und Viehhändler!

Merkblatt für Tierärzte!

Erfahrungsbericht Kosovo


Zweites steirisches TGD-Netzwerktreffen 2017!

Am 27.7. 2017 fand im Buschenschank Pichler-Schober in der Südsteiermark das diesjährige Netzwerktreffen des TGD statt, zu dem Obmann ÖR Kowald eingeladen hat. Unter der Moderation von DI Marksteiner von der LKÖ diskutierte die hochrangige Teilnehmerschaft nach einer Vorstellungsrunde die Probleme und Standpunkte aus der jeweiliger Sicht der letzten Legislaturperiode 2014-2017 mit den Vertretern von Ministerien, Kammern, Zucht- und Erzeugergemeinschaften. Im zweiten Teil wurden die sich herauskristallisierenden Themen intensiver bearbeitet und anhand von Beispielen auf ihre zukünftige Praxistauglich-keit geprüft. Zentrale Themen waren der Tierschutz, Tiergesundheit, Marktentwicklung und die Öffentlichkeitsarbeit, die je nach Tierart unterschiedlich betrachtet wurden. Präsident Titschenbacher gratulierte eingangs Frau Sabine Pichler-Schober mit einem Blumenstrauß zum Sieger bei der Platzwahl der Kleinen Zeitung zum schönsten Ort in der Steiermark. Er appellierte an die gemeinsame Verantwortung und Kooperation, die es möglich macht, die Herausforderungen des Marktes und in der Tiergesundheit zu bestehen. Gerechte Preise, Investitionsschutz und eine realistische Öffentlichkeitsarbeit werden eine positive Entwicklung sichern.

Von den Vertretern der Zucht- und Erzeugergemeinschaften wurde eine österreichweite einheitliche Vorgehensweise bei der Bedrohung durch Tierseuchen und der oft damit ver-bundenen Marktbeschränkungen gefordert, wie auch die Umsetzung eines österreichweit einheitlichen Baugesetzes, um für die nächste Generation Rechtssicherheit zu gewährleisten. Dazu sollte die HBLFA Raumberg-Gumpenstein als Gutachter- und Referenzzentrum ausgebaut werden. Die Preisentwicklungen hängen in hohem Maße von Exporten ab, die nur bei hohem Tiergesundheitsstandards möglich sind. Tierschutz- und Tierwohlkriterien sind für die Öffentlichkeit wichtige Themen, die hohe Akzeptanz bringen. Die Einführung neuer Haltungssysteme muss anhand langfristiger Versuche geprüft werden und die Umwelt berücksichtigen. Obmann ÖR Kowald sprach zukünftige TGD-Schwerpunkte und deren Finanzierung an und berichtete über die Tagung zu den Antibiotikaresistenzen, die Entwicklungen im Tierschutz und über die Stalleinbrüche. Im Molkereibereich stehen weitere Beitritte im Rahmen von Markenprogrammen bevor. Für seine Leistungen muss der TGD ausreichend finanzielle Mittel erhalten, da dies einem modernen Verständnis von Tiergesundheit entspricht und die wirtschaftlichen Einbußen der Betroffenen mindert. Der zuletzt erreichte Diagnose-Standard müsse erhalten bzw. noch ausgebaut werden. Präsident Dr. Obritzhauser stellte die tierärztliche Versorgung und die Attraktivität des Berufes in den Mittelpunkt, um die zukünftige Qualität der Arbeit aufrechtzuerhalten. Der tierärztliche Beruf ist ein freier Gesundheitsberuf und ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewußt. Eine optimale Versorgung kann im Nutztierbereich nur dann erbracht werden, wenn die Rahmenbedingungen dies auch ermöglichen.

Gesellschaftliche Entwicklungen und die Rolle der Markenprogramme wurden im zweiten Teil diskutiert. Dabei gewinnen Tierwohlkriterien vor einer kritischen Öffentlichkeit immer mehr Einfluss. Haltung, Tiertransport, Antibiotika und Eingriffe werden auch von radikalen Tierschützern thematisiert, denen man mit der Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen und verbesserter Öffentlichkeitsarbeit begegnen will. Die Bauern erwartet sich von der Politik das Eintreten für eine produzierende Landwirtschaft und Hilfen beim Umgang von damit verbundenen Risiken. Dr. Ulrich Herzog vom BMGF unterstrich die Erwartungshaltung an den TGD als Systemanbieter, der auch beim Antibiotikaeinsatz und beim Tierschutz wichtig ist. Mit den Änderungen im EU-Recht wird es zu weiteren Aufgaben kommen. Die aktuelle Tierseuchensituation ist sowohl bei Rind als auch beim Schwein kritisch und alle Maßnahmen zur Erhöhung der Biosicherheit sind einzuhalten. Auch die Tierhalter werden im Rahmen der Eigenverantwortung in die Strategien und Finanzierung eingebunden werden. Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass dieses Netzwerktreffen österreichweit einzigartig, über alle Branchen weg sinnvoll und sachlich wichtig ist, um für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet zu sein! (Fotos: Bauer)


Filmtag mit dem ORF!

Am 15.3.2017 haben wir mit dem ORF auf Einladung der AMA den TGD und seine Arbeitsweisen in der Rindermast am Betrieb Allmer in Stubenberg dargestellt. Dort werden Stiere in offenen Boxen auf Stroh gehalten und mit hofeigenem Futter versorgt. Betreuungstierarzt Dr. Wilhelm zeigte seine Tätigkeiten zum Erhalt der Gesundheit und Verbesserung des Tierwohls auf, die vorwiegend im Bereich der Einstellprophylaxe liegen. Dabei wurde auch auf die Schwerpunkte des TGD eingegangen (Biosicherheit, Kälbergesund-heit). Ein ständiger Gesamtblick auf den Betrieb ermöglicht dem Tierbesitz-er das rechtzeitige Handeln, noch bevor großer Schaden entsteht. Dies wird im TGD bei der Betriebserhebung laufend dokumentiert und dient als Qualitätssicherung in der Zusammenarbeit und als Eigenkontrolle. Das so erzeugte Rindfleisch kann als AMA-Gütesiegelfleisch vermarktet werden. Herr Narnhofer vom AK Mast stellte dazu die Arbeitskreisberatung praktisch vor. Großer Dank gebührt allen Beteiligten für das Zustandekommen dieses Beitrages, der eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit für die moderne Landwirt-schaft ist!  

Der Beitrag wurde am 27.3. in "ORF Steiermark heute" im Rahmen der Serie "Landwirt-schafft" ausgestrahlt! (Fotos: Bauer)


Wir bedanken uns für die bisherige gute Zusammenarbeit zum Wohle der steirischen Tiergesundheit und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gleichermaßen erfolgreiches Neues Jahr 2017!

Der kleine, graue Engel ist eine 3-D Kopie des weissen großen Engels, sozusagen ein Klonengel, der eingescannt und ausgedruckt wird. Diese neue Art der „technischen Reproduktion“ macht große Fortschritte, sodass in naher Zukunft auch Nachbauten aus Metall vorstellbar sind und die Arbeitswelt verändern werden. Dies trifft nicht auf unsere Tiere zu, die auch in Zukunft durch den Menschen betreut, „künstlich“ reproduziert und gesunderhalten werden müssen! – (Das Klonen von Tieren ausgenommen!) (Foto: Bauer)

Obmann ÖR Josef Kowald und Obmann-Stv. VR Dr. Josef Elmer mit dem gesamten Vorstand, sowie Ihre Geschäftsstelle mit Andrea Skala und Dr. Karl Bauer


Am 21.4. fand der erste Frühjahrempfang der ÖTK in Wien statt. Präsident Mag. Kurt Frühwirth konnte dazu eine Vielzahl von Gästen begrüßen, die auch aus der Steiermark angereist sind. Inhaltlich war er Einsatz von Antibiotika das Thema, die man durch verschiedene Maßnahmen gezielter einsetzen bzw. reduzieren will. Weitere Infos finden Sie durch einen Klick auf die Überschrift!

Das Zusammenspiel zur Beurteilung des Antibiotikaverbrauchs: Eine Reduktion setzt eine Verbesserung der Tiergesundheit voraus. Ein Verzicht ist nur bei laufenden Überwachungs-maßnahmen möglich! (Grafik: Bauer)

Dr. Josef Elmer zum Veterinärrat ernannt!

Am 31.5.2016 wurde unser Obmannstellvertreter Dr. Josef Elmer von Herrn Landeshaupt-mann Dr. Hermann Schützenhöfer und Frau Landtagspräsidentin Dr. Bettina Vollath im Weißen Saal der Grazer Burg zum Veterinärrat ernannt! Elmer ist seit 1990 in einer von ihm mitbegründeten Praxisgemeinschaft tätig, und seit einigen Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter der Tierärztlichen Praxisgemeinschaft Almenland Passail. Seine Tätigkeit in einem steirischen Gebiet mit der höchsten Zuchtrinderdichte unseres Landes wurde sehr bald zum Vorbild für fachlich hervorragendes Arbeiten in der Rinderpraxis. Sein außer-ordentlich großes Fachwissen gibt Elmer seit vielen Jahren als Instruktor der Vetmeduni Wien an junge, angehende Tierärzte weiter. Elmer ist auch Mitglied in verschiedenen Gremien, er steht für ein besonders hohes Maß berufsethischen Handelns, er vertritt klare standespolitische Positionen, ist aber auch durch seine ausgleichende und kompromiss-bereite Art in der Lage, den Interessensausgleich zu finden und für alle Beteiligten vorteilhafte Lösungen anzubieten. - Wir gratulieren Ihm dazu recht herzlich!

(Text und Foto: steiermark.at/Foto Fischer)


Sicherheitsinformation zu VELACTIS

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) informiert über das Auftreten von schwerwiegenden Nebenwirkungen eines Arzneimittelproduktes bei Rindern.

Die vollständige Aussendung mit den Hintergründen finden Sie hier!


1. ÖTGD-Frühjahrstagung 2016 bestens gelungen!

Am 7. April fand an der Vetmeduni Wien die erste Frühjahrstagung des ÖTGD statt. Dazu waren alle Stakeholder eingeladen, um sich über die Arbeit und Leistungen des TGD zu informieren und über aktuelle Herausforderungen zu beraten. In der zuvor anberaumten Pressekonferenz wurden die jahrelange Erfolgsgeschichte und die heutigen Zielvorstellungen dargestellt. Die Tagung war in drei Blöcke gegliedert: Im ersten Block zu den Betriebserhebungen stellte Dr. Bauer einleitend die Zielsetzungen dar, worauf Dr. Schafzahl und Frau Prödl jeweils aus der Sicht des Tierarztes bzw. des Landwirtes über die praktischen Umsetzungen berichteten. Obmann ÖR Kowald und LK-Vizepräs. Maria Pein ergänzten die Ausführungen. Der zweite Block war ein wissenschaftlicher Teil, wo die Themen Eingriffe, Tierethik und Tierwohl behandelt wurden. Im dritten Block stellten sich Länder-TGDs mit ihren Schwerpunktthemen zu Kälberdurchfall, Paratuberkulose und Legehennenhaltung eindrucksvoll vor. Eine Posterpräsentation rundete die Tagung ab, wo auch der steirische TGD mit drei Themen vertreten war. Der gute wie auch hochrangige Besuch trug zum Gelingen der Tagung bei und ist uns ein Ansporn, dies in Zukunft zu wiederholen! 

Unterlage zur Pressekonferenz

Die Vorträge zur Tagung finden sie hier!

Fotos: Mader, Mramor


Gelungener Schafworkshop in Passail!

Am 26. April veranstaltete der TGD seinen bereits traditionellen Schafworkshop in Zusammenarbeit mit der Almenlandpraxis in Passail. Aktuelle Themen wie die Ergebnisse des Entwurmungsprojektes am Hauser Kaibling und die BTV-Situation wurden von Doz. Krametter-Frötscher und Mag. Julia Schoiswohl eindrucksvoll vorgestellt. Im Mittelpunkt stand die Klauengesundheit der Schafe und Ziegen. Dazu gab Prof. Kofler von der Vetmeduni Wien einen theoretischen Überblick, bevor es zur praktischen Arbeit in einen Schafbetrieb ging. Dabei konnten sich die Betreuungstierärzte intensiv mit der Klauenpflege beschäftigen und auch entzündlichen Klauen versorgen. Insgesamt wurden an diesem Tag den 10 Teilnehmern rechtzeitig vor Beginn der Weidesaison wichtige Themen theoretisch und praktisch vermittelt, sodaß sich die Betriebe sicher sein können, nun in diesen Fragen der Tiergesundheit bestens beraten zu werden! (Fotos: Lang)


Abortusuntersuchungen bei Rinder, Schafen und Ziegen sind auch 2016 möglich!

In seiner letzten Vorstandssitzung hat der TGD die Durchführungsmodalitäten für die Abortusuntersuchungen beschlossen. Nun kann jeder Betreuungstierarzt die diagnostischen Möglichkeiten am letzten Stande der Technik ausschöpfen und die Betriebe auf freiwilliger Basis bei ihrer Problemlösung unterstützen. Dazu haben wir eigene TGD-Einsendeboxen für Organe über die BHs verteilt und in Zusammen-arbeit mit der AGES und MEDLOG die logistischen Voraussetzungen geschaffen. Auch die Abgeltung des Aufwandes der Betreuungstierärzte ist geregelt und wird vom TGD übernommen, sodaß den Betrieben keinerlei Kosten entstehen! (Foto: Elmer)

Untersuchungsantrag AGES

Frachtbrief MEDLOG

Abrechnungsformular

Merkblatt

Allgemeine Informationen


Weiterer Workshop "Bestandsbetreuung beim Rind" erfolgreich durchgeführt!

Von 22.-23.9.2015 fand das diesjährige Seminar als Praxis-Workshop in Passail statt. Die 10 teilnehmenden Tierärzt_innen konnten so nach guter Vorbereitung durch das Team von Prof. Drillich von der Klinik für Bestandsbetreuung eine Reihe von modernen Methoden und Vorgehensweisen praktisch erfahren und umsetzen. Dabei stand die enge Kooperation mit dem Landwirt und die Nutzung aller vorhandenen Informationsquellen im Mittelpunkt, um eine Gesamtsicht auf den Betrieb zu erhalten. Besonderer Höhepunkt war die Vorstellung der neuen Leiterin der AK-Milch, Frau DI Gertrude Freudenberger, die einen sehr kompetenten Überblick über die Aufgaben und Tätigkeiten der Arbeitskreise gab. Eine engere Zusammen-arbeit und Information auf Betriebsebene wird hier angedacht. Auch ein syrischer Tierarzt, der derzeit als Asylwerber in Gleisdorf lebt, nutzte die Möglichkeit der Teilnahme. Ein großer Dank für die gute Vorbereitung gebührt wiederum dem Team der Almenland-Tierarztpraxis Passail! (Fotos: Bauer)


Kunstprojekt "Ringelschwänzchenschnitzel"

Im Rahmen eines Schulprojektes beteiligte sich der TGD erstmals an einer künstlerischen Darstellung zum Thema "Schwein". Die dazu geplante Ausstellung wurde am 15.10. im Steiermarkhof eröffnet und soll dem Publikum einen neuen Zugang zum Thema rund ums Schwein ermöglichen. Die Schüler_innen der 4. Grafikklasse der Ortweinschule Graz wurden dazu unter der Leitung von Herrn Professor MMag. Seitinger im Vorfeld mit Exkursionen und Vorträgen in die Thematik eingeführt. An den Schauplätzen und aus den Erlebnissen entstanden mehrere Werkblöcke von Arbeiten wie ein Skizzenbuch, Studien, Fotostrecken, Acrylmalereien und Plakate. Bei der Eröffnung betonten die Interviewpartner, dass sie durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema neue Zugänge und Einblicke in die Welt der Bauern erhalten haben. Nach der Befassung mit den Hintergründen der Lebensmittelentstehung gehen die Schüler_innen bewußter damit um und wissen den Wert zu schätzen. Mit dieser Form künstlerischer Präsentation gelingt es wieder, eine engere Beziehung zwischen den Produzenten und den (zukünftigen) Konsumenten in einem heute sehr komplexen Themenfeld herzustellen. Mit dem Stilmittel der Kunst kann hier eine neue Brücke für eine positive Konnotation in emotionalen Bereichen der landwirt-schaftlichen Nutztierhaltung geschaffen werden. Die Werke sind bis zum 17.12. im Steiermarkhof in Graz ausgestellt und dort frei zugängig!   (Fotos: Bauer)

Nächster Ausstellungstermin: "pigtures"

Mittwoch, 13. 4., ab 19:30 Uhr in der Tierklinik Gleisdorf-Süd (Dr. Hannes Resch)!


Pathogener PRRSV-Stamm nun auch in der Steiermark aufgetreten!

Auch in der Steiermark wurde ein neuer pathogener PRRS-Virusstamm gefunden (lt. Mitteilung vom 26.2.2016), der zu den bisherigen Virusstämmen eine 85%-ige Übereinstimmng aufweist. Auch diese wurden bereits vor Jahren in Österreich gefunden und weisen eine stärkere Klinik (Grippesymptomatik, Ferkelverluste, Verwerfen, Verenden von Sauen) auf. Trotzdem es sich um einen bekannten Stamm handelt, sind hygienische Vorsichtsmaßnahmen besonders zu beachten (Biosicherheit, Diagnostik, usw.) und im Verdachtsfall mit dem Betreuungstierarzt Kontakt aufzunehmen!

Wir möchten daher besonders darauf aufmerksam machen, die allgemein gültigen Biosicherheitsvorkehrungen einzuhalten (siehe auch unten: E-Learning-Kurs!)und zu beachten, um dadurch bestmöglich einen Eintrag zu verhindern und die Freiheit wieder herstellen zu können:

1. Personenverkehr

  • Hygieneschleuse: betriebseigene Kleidung und Schuhe
  • Zutritt betriebsfremder Personen: Zahl einschränken, nur über Hygieneschleuse

2. Tierverkehr

  • Zukauf nur aus unverdächtigen Betrieben
  • Eingliederungsstall: Quarantänedauer mind. 3 Wochen, eigene Bewirtschaftung
  • Verladerampe: Kreuzungen, personal, Zurücklaufen der Tiere vermeiden
  • Kadavermanagement: Lagerung im Schwarzbereich

3. Hygienemanagement

  • Schadnagerbekämpfung
  • Rein-raus Belegung der Stalleinheiten
  • Reinigung und Desinfektion: Verladeplatz, Fahrzeuge, Stallungen, Geräte, …
  • Kreuzungspunkte bei Treibwegen innerhalb des Betriebes vermeiden
  • Gerätegemeinschaften: kritisch zu hinterfragen, nach Möglichkeit abstellen

Impfungen gegen BTV-4 sind freiwillig möglich!

Freiwillige Impfungen sind gegen die Blauzungenkrank-heit (Serotyp 4) bei Schafen und Rinder nach Klärung der rechtlichen Voraussetzungen und des Impfstoffimportes durch den TGD in der Steiermark grundsätzlich möglich. Der Betreuungstierarzt konnte nach Ausfüllen einer "Tierärztlichen Bedarfsbescheinigung" und Über-mittlung an die TGD-Geschäftsstelle den Impfstoff über einen Sonderimport beziehen. Daraus musste auch die Anzahl der Betriebe und Tiere hervorgehen, die dann geimpft werden und gekennzeichnet sein müssen und diese auch bei zuständigen BH angemeldet werden.  Betreffend die Meldepflichten der Impfungen durch die Betreuungstierärzte wurden elektronische Impflisten von der zuständigen BH nach Anmeldung zugesandt. Die Impflisten sind nach Durchführung der jeweiligen Impfungen auf den Betrieben für jeden Impfdurchgang auszufüllen und rückzusenden, damit eine Eintragung ins VIS rasch möglich ist. Vorgesehen ist die zweimalige Grundimmunisierung mit je 2 ml bei Schafen und Rindern im Abstand von 3-4 Wochen. Der TGD bezuschusst nur diese Impfungen, die im Herbst bereits angemeldet und für die der Impfstoff bestellt wurde.

Die Sektion Rind empfiehlt in ihrer Sitzung vom 29.10. 2015, bereits begonnene Tiere fertig zu impfen und mit den Impfungen bei anderen Tieren bis zum Frühjahr zu warten, damit der Impfschutz über den Almsommer 2016 anhält! 

Da sich die Krankheit diesmal von Süden kommend über infizierte Mücken und bei einem entsprechend warmen und trockenem Klima zu uns ausgebreitet hat, wird die Impfung zumindest aller Tiere empfohlen, die im Bestand verbleiben. Die Impfung schützt dann die geimpften Tiere vor einem Ausbruch der Krankheit und den Betrieb vor evtl. wirtschaftlichen Schäden. Nun gibt es konkrete Hinweise auf eine weitere Ausbreitung aus den eigenen Sentineluntersuchungen. Eine Impfstrategie aller für den Export und außerhalb der Zone zu verbringender Tiere ist in der Zone jedenfalls empfehlenswert, die Exporterfordernisse richten sich nach den jeweiligen Zielländern. Nähere Informationen erhalten Sie darüber bei den Zuchtverbänden! (Fotos: Bauer)

Den Vortrag vom 6.8.2015 finden Sie hier!

Tierärztliche Bedarfsbescheinigung für den Sonderimport

BMG-Merkblatt

Als Alternative kann auch eine Ertragsschaden-Versicherung angeboten werden. Nähere Informationen darüber erhalten Sie bei Ihrem Zuchtverband oder in der Tierzuchtabteilung der Landwirtschaftskammer.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf den Websites der AGES bzw. des Gesundheitsministeriums!


Tiergesundheitstag mit Landesrat Mag. Drexler!

Am 20. Jänner 2016 organisierte Tiergesundheitsdienst-Obmann ÖR Kowald für den seit dem Vorjahr auch für das Veterinärwesen zuständigen Gesundheitslandesrat Mag. Drexler eine Informationstour in die Südsteiermark. Am Besuchsprogramm standen ein Ferkelproduzent, eine Tierarztpraxis, ein Schlachthof sowie die Geschäftsstelle der Erzeugergemeinschaft Styriabrid. Ziel war es, alle wichtigen Stufen der steirischen Fleischerzeugung vorzustellen und aktuelle Themen direkt mit den Beteiligten vor Ort zu diskutieren.

Als Auskunftspersonen nahmen an der Exkursion auch TGD-Obmann-Stv. Dr. Elmer, TGD-Geschäftsführer Dr. Bauer, Landesveterinärdirektor  HR Dr. Wagner sowie die Amtstierärzte der BH Leibnitz, Dr. Florian und Dr. Konstantopoulos teil. Erste Station war der neugebaute Ferkelerzeugerbetrieb der Familie Neubauer in Wittmannsdorf. Bei der Führung durch den Stall dieses TGD-Betriebs und beim anschließenden Besuch der Praxis der ihn betreuenden Tierärzte Dr. Schalk und Dr. Schafzahl in St. Veit am Vogau konnte sich Landesrat Drexler von der korrekten Arbeitsweise und umfassenden Dokumentation im TGD überzeugen. Danach besuchte die Delegation den Schlachthof Steirerfleisch in Wolfsberg, wo die Familie Scheucher einen Einblick in die komplexen Abläufe des Schlachtprozesses gab. Auch die praktische Durchführung der tierärztlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung und der Klassifizierung weckte großes Interesse des Landerates. Am Nachmittag gab es eine rege Diskussion zur Schweinerzeugung mit den Funktionären der Erzeugergemeinschaft Styriabrid, bei der Obmann Ing. Tauschmann die kritische Situation der steirischen Schweinebauern darstellte. Auch Agrarhandelsobmann Kaufmann nutzte die Gelegenheit die aktuellen Probleme bei der Fleischvermarktung anzusprechen. Bei der abschließenden Stärkung in der Buschenschank Grabin in Labuttendorf dankte Landesrat Drexler TGD-Obmann Kowald ausdrücklich für die gute Organisation der Exkursion und versprach, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die heimischen Betriebe einzusetzen und entsprechende Lösungen auf Landesebene mitzutragen.

v.l.n.r.: Dr. Bauer, ÖR Kowald, Dr. Schalk, Fam. Neubauer (Betriebsleiter), Dr. Schafzahl, Landesrat Mag. Drexler, Dr. Elmer, Dr. Florian, Hofrat Dr. Wagner.


1. Netzwerktreffen "Genuss auf Steirisch"

Am 20.8. fand auf Einladung von Obmann Kowald das erste Netzwerktreffen aller landwirtschaftlichen Wirtschaftsbeteiligten auf Schloss Neudorf bei Wildon statt. Gekommen sind LH Schützenhöfer, die Präsidenten Herk (WK), Titschenbacher (LK) Mandl (LAK) und Böhm (als Vertreter der Tierärztekammer) sowie der Bundes-gremialvorsitzende des Lebensmittelhandels Wohlmuth. Eingeladen waren auch die Vertreter der Zuchtverbände, der Schlachthöfe, der Veterinärverwaltung und des TGD. Kowald betonte die Bedeutung der Vernetzung auf steirischer Ebene gerade in dieser schwierigen Zeit, Titschenbacher unterstrich die Rolle der Landwirtschaft als Arbeitgeber und kündigte die Gründung einer Platt-form an, wo in Zukunft branchenspezifische Themen besprochen werden. Die Einbindung von Tierärztever-tretern der Kammer, der Verwaltung und des TGD unterstrich die Bedeutung der Tiergesundheit für die weitere Aufrechterhaltung der hohen Qualitäts-standards in der Steiermark. 

Im Anschluss wurde Frau Mag. Rosemarie Wilhelm für die Beilage "Genuss auf Steirisch" geehrt, die jeweils vor Weihnachten und Ostern in einer Tageszeitung die Konsumenten über die Erzeugung und Qualität der steirischen Lebensmittel informiert.

(Foto: Musch bzw. Bauer) 


TGD-Sommergespräch 2015 hochrangig besetzt!

Das vom TGD unter Obmann Sepp Kowald veranstaltete Sommergespräch fand am 6. August bei bester Stimmung im Buschenschank Pichler-Schober, St. Nikolai im Sausal, statt. Gekommen sind ua. ÖTK-Präs. Mag. Frühwirth, LK-Präs. Titschenbacher mit KADir. DI Brugner und TZDir. Dr. Jauschnegg, BMG-Bereichsleiter Dr. Herzog, ÖTK-Stmk. Präs. Dr. Obritzhauser und TGD-Stv. Dr. Elmer mit Dr. Schafzahl und Mag. Grassauer, LKÖ-AL DI Marksteiner und Mag. Hömann, Styriabridobm. Ing. Tauschmann mit LKR Decker sowie VetDir. HR Dr. Wagner. Dabei konnten abseits vom Tagesgeschehen unterschiedliche Positionen in gemütlichem Rahmen diskutiert und neue Ziele und Themen angesprochen werden. Obmann Kowald bedankte sich für die aktive Teilnahme und erhofft sich wichtige Impulse für die zukünftigen Herausforderungen im TGD!

(Fotos: Bauer) 


Antrittsbesuch bei Herrn Landesrat Mag. Drexler

Am 23.Juli 2015 machte der TGD mit Obmann Kowald, ObmStv. Elmer und GF Bauer seinen Antrittsbesuch beim neuen Gesundheits-Landesrat. Dabei wurden die aktuellen Themen im TGD angesprochen, deren Bogen sich von der Arzneimittel-anwendung über die Struktur und die Entwicklungsmöglichkeiten der tierhalt-enden Betriebe bis zu Tierschutz spannte. LR Drexler war sehr gut über die Situation informiert und bot eine enge Zusammen-arbeit im TGD an. Als Vertreter des Landes wird nun der Büroleiter, Herr Franz Zenz, auch die Aufgaben des Landes Steiermark im TGD-Vorstand wahrnehmen. (Foto: Zenz)


Präsentation des Steirischen TGDs im BMG-Beirat!

In der Beiratssitzung am 18.3. erhielt der Steirische Tiergesundheitsdienst die Möglichkeit, sich den Beiratsmitgliedern des ÖTGD zu präsentieren. Beiratsmitglied und GF Dr. Karl Bauer stellte in einem 15 min-Vortrag die Geschichte, den Verein und das aktuelle Leistungsangebot vor. Im Anschluss ergaben sich interessante Diskussionen und eine positive Wahrnehmung unserer Arbeit, die die Zielsetzungen des ÖTGD-Beirates auf der praktischen Ebene unterstützt. Weiters wurde auch ein neues Betriebserhebungs- protokoll für das Farmwild beschlossen, wo nun (ähnlich wie bei Schafen und Ziegen) tierspezifischen Indikatoren berücksichtigt werden. Die Steiermark wird im Beirat derzeit von Tierzuchtdirektor DI Dr. Horst Jauschnegg und GF Dr. Karl Bauer vertreten (Foto: Mramor).


Gelungene Startveranstaltung mit dem LKV!

Am 27.1.2015 fand in der Oberlandhalle Leoben die diesjährige Auftaktveranstal- tung zur Weiterbildungsserie mit dem LKV statt. Zum Thema "Nachgeburtsver- halten und Festliegen - Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit" werden bis März insgesamt 52 Vorträge mit Diskussions- möglichkeiten von 30 Betreuungstierärzten gehalten, um den Schwerpunkt im Programm QS-Kuh zu unterstützen. Zusätzlich bringt sich der TGD mit seinem breiten Leistungskatalog ein und erreicht damit über 1200 Betriebe. Diese Kooperation mit dem LKV findet nach 2012 bereits zum zweiten Mal statt! 

Foto (v.li): ObmStv. Dr. Elmer, Präs. VR Dr. Obritzhauser, DI Schallerl, GF Dr. Bauer

Angebot: ÖTGD-Wintersport Softshell Jacke (James & Nicholson JN 1054) 92% Polyester, 8% Elastan, 3-Lagen Funktionsmaterial mit TPU-Membran. Abzippbare gefütterte Kapuzze, unterlegter Frontreißverschluss mit Kinnschutz, Schneefänger, Daumenschutz, wind- und wasserdicht, atmungsaktiv, GELB mit ÖTGD-Logo gestickt (wie abgebildet).

Größen: S-M-L-XL-XXL für Männer oder Frauen

Preis: € 80.-, Bestellung über die Geschäftsstelle möglich! 


Rinder: Leberegel killt auch 2015 die Leistung unserer Nutztiere!

Bis April 2015 werden wieder allen steirischen Milchkontrollbetrieben, die Mitglied im TGD sind, die Befunde eines Leberegel-Screenings aus der Tankmilch zugesandt. Heuer werden auch die Fleischrinderbetriebe im Rahmen der BVD-Grunduntersuchungen mituntersucht!

Der Leberegel führt zu großen Schäden durch Verringerung der Leberfunktion und der Futteraufnahme.  Im Rahmen der Fleischuntersuchung an steirischen Schlachthöfen werden bei Rindern aus Weidegebieten nicht selten Leberegel festgestellt. Die Leber befallener Rinder muss entsorgt werden und mindert den Schlachterlös. Von größerer Bedeutung ist allerdings, dass der Parasit zu Minderungen von Milch-, Fleisch- und Aufzuchtleistung sowie der Fruchtbarkeit führt. Die meist chronisch verlaufende Infektion mit dem großen Leberegel ist eine der wirtschaftlich bedeutendsten Parasitosen.

Weitere Informationen


Konstituierende Vorstandssitzung an der Imkerschule Graz!

Die erste Vorstandssitzung nach den Neuwahlen fand am 19.2. statt. Obmann Kowald begrüßte dazu auch die Mitglieder des erweiterten Vorstandes aus den Sektionen. Themen waren ua. die Vorstellung der Imkerschule durch Präs. Ing. Marek und die Einrichtung einer Sektion "Bienen" im TGD sowie die Beratung eine Almschafprojektes am Hauser Kaibling. Der Ausbau des Leistungskataloges wurde fortgeführt und das Abortusprogramm für Rinder, Schafe und Ziegen praxistauglich umgesetzt.

(Foto: Imkerschule)


Schweine: Erster PED-Fall in Österreich!

Kurz vor Weihnachten 2014 wurde auch in Österreich in einem Betrieb bei Mastschweinen mit deutscher Herkunft im Durchfallkot PEDV an der AGES, IVET Mödling, nachgewiesen. Eine Sequenzanalyse erbrachte gegenüber den in Deutschland nachgewiesenen Stämmen eine 100%ige Übereinstimmung im S1-Gen. Die betroffenen Tiere zeigten für 2-3 Tage verminderte Fresslust und Durchfall. Todesfälle traten nicht auf.

Mitteilung der AGES

Merkblatt der SBS

Flyer ÖTGD

Merkblatt Ferkelzukäufe aus der EU


Impfung schützt JETZT vor Rindergrippe!

Die Rindergrippeimpfung ist ein geeignetes Mittel, um Rindergrippeproblemen bei Zukäufen und nach Versteigerungen vorzubeugen. Bis 31. März 2015 wird der TGD für Mitgliedsbetriebe die Grippeimpfung mit EUR 12,- je Tier bezuschussen. Die Grundimmunisierung muss durch einen Tierarzt zweimal im Abstand von vier Wochen ab der 2. Lebenswoche erfolgen. Die Grippeimpfung ist eine aktive Impfung mit Totimpfstoff, daher ist es wichtig, dass die Tiere zum Zeitpunkt der Impfung gesund sind. Ein voll belastbarer Impfschutz ist erst ca. 14 Tage nach der zweiten Impfung zu erwarten. Vorrang für die Bezuschussung der Grippeimpfung haben Tiere (Kälber, Einsteller, Zuchtrinder), die über Versteigerungen gehandelt werden. Dadurch soll die Verbreitung der Grippe vor allem in der Winterzeit bzw. durch den Tierverkehr unterbunden und dem Käuferbetrieb dadurch verursachte Probleme erspart werden. Eine Nachimpfung ist je nach Risiko nach ca. 5 Monaten empfehlenswert. Beim Verkauf über die Rinderzucht Steiermark (Nutzrinderversteigerung, Zuchtrinderversteigerung) wird eine durchgeführte Impfung verlautbart (Angabe bei der Versteigerungsanmeldung, Nachweis durch die Impfbestätigung des Tierarztes – ist dem Viehverkehrsschein beizulegen). Wir empfehlen, Versteigerungstiere rechtzeitig vor der Vermarktung der Grippeimpfung zu unterziehen. Bei der Verrechnung mit Ihrem Tierarzt bringt dieser EUR 12,- je Tier in Abzug. Wichtig ist, dass die Impfung bei einer Grippeproblematik nur ein Teilaspekt ist. Kolostrumgaben, Stallklima, Aufstallung und andere Faktoren spielen eine bedeutende Rolle in der Vorbeugung, in der der TGD seine Arbeitsschwerpunkte sieht!

Näheres unter: Leistungskatalog

Infoletter (AK Milch, 10/2011)


Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr 2015!

Das nun zu Ende gehende Jahr 2014 war wieder geprägt von vielen Aktivitäten im Steirischen Tiergesundheitsdienst, worüber in der Vorstands- und Generalversammlung am 2.12. berichtet wurde. Professionelles Tiergesundheitsmanagement setzt viel Know-How und laufende Diagnostik voraus, um den Gesundheitsstatus einer Herde zu erhalten. Dazu soll Ihnen der TGD mit seinen Betreuungstierärzten weiterhin ein guter Partner sein!

Der Vorstand und die Geschäftsführung wünschen Ihnen alles Gute, viel Glück in Haus und Hof sowie viel Erfolg, Freude und Gesundheit mit Ihren Tieren auch im Neuen Jahr 2015! (Foto: +Helmut Arnez, Oststeirischer Bauernhof, Öl auf Leinen, 1995)


Neuwahlen: TGD-Führung eindrucksvoll bestätigt!

In der Generalversammlung am 2.12.2014 wurden Obmann ÖR Josef Kowald und Obmann-Stv. Dr. Josef Elmer einstimmig in ihrer Funktion bestätigt. Neu gewählt wurden auch die Mitglieder des Vorstandes, der Sektionen und der Generalversam-mlung sowie die Rechnungsprüfer und der Geschäftsführer, die nun in den kommen-den vier Jahren ihre Tätigkeiten ausüben werden. Zuvor wurden die Statuten angepasst und in der Vorstandssitzung weitreichende Beschlüsse gefasst.

Nähere Details entnehmen Sie bitte dem Leistungskatalog bzw. den Vereinsseiten!

Die neue TGD-Führung unter einem guten Stern (Foto: Obmann ÖR Kowald re., mit Obmann-Stv. Dr. Elmer, li.) Foto: Bauer


Aktuell: Positive AK-Nachweise von Schmallenberg-Virus!

Nach Auskunft der AGES ist es aufgrund des vergangenen Sommers wieder zu einem sporadischen Nachweis von Antikörpern (AK) des Schmallenberg-Virus in Österreich gekommen. Nach Auswertung der Ergebnisse gibt es in Kürze die neuesten Informationen direkt über die AGES-Website 


"Rund ums Tier 2014"

Einmal jährlich beteiligt sich der TGD an der Mitgestaltung der Beilage "Rund ums Tier" in den Landwirtschaftlichen Mitteilungen. Die diesjährige Beilage sehen Sie hier:

Artikel TGD

Beilage "Rund ums Tier"

 

 


Neuer Bundeskoordinator gewählt!

In der Geschäftsführer-Sitzung am 23.10. in Innsbruck wurde von den österreichischen TGD-Geschäftsführern nach den von ihnen festgelegten Leitlinien Dr. Gottfried Schoder (OÖ) einstimmig zum neuen Bundeskoordinator gewählt. Gleichzeitig wurden ergänzend zu den tierartspezifischen Arbeitsgruppen neue Fachbereiche definiert und zugeordnet. Damit wurde im ÖTGD auf aktuelle Herausforderungen reagiert und sollte eine gedeihliche Weiterentwicklung sichergestellt werden.  

Das Bild zeigt (v. li): Dr. Gottfried Schoder, Dr. Christian Mader als diesjährigen Veranstalter und den bisherigen Bundeskoordinator Mag. Roman Janacek.


Steirerin gewinnt Bundestierschutzpreis 2014!

Iris Fritz-Pfeiffer ist mit Ihrem Bio-Rinderhof eine der Gewinnerinnen des diesjährigen Bundestierschutzpreises, der vom Bundesministerium für Gesundheit alle zwei Jahre ausgelobt wird. Die engagierte Steirerin ist langjährig erfolgreiche Rinderzüchterin in Radersdorf bei Großwilfersdorf und betreibt auch einen Sozialbauernhof mit Ziegenzucht.

Den Bericht der "Kleinen Zeitung" finden Sie hier

Den Bericht aus "Neues Land" finden Sie hier


Neues zur Klauenpflege beim Rind

Um überbetriebliche Klauenpflege durchführen zu können, sind nun ein Gewerbeschein und ein Befähigungsnachweis erforderlich. Ausnahmen gelten nur im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, deren Grenzen klar geregelt sind. Die Einkünfte sind jedenfalls dem Finanzamt sowie der Sozialversicherung zu erklären.

Infoblatt

ÖTGD-Merkblatt (Mortellaro, DD)

Fachbuch (Neuerscheinung)


Nachruf auf DI Hans Bischof

Tief betroffen erfuhren wir vom plötzlichen Ableben von Herrn Tierzuchtdirektor DI Hans Bischof, der im Alter von 44 Jahren am 28.7.2014 bei einem tragischen Unfall in Kolumbien ums Leben kam, wo er im Rahmen des diesjährigen Fleckvieh-Weltkongresses an einer Studienreise österreichscher Vertreter teilnahm. Er war aktives Vorstandsmitglied im Steirischen Tiergesundheitsdienst und Mitglied des ÖTGD-Beirates im BMG. Mit ihm verlieren wir einen stets freundlichen und kompetenten Kollegen, der durch seinen menschlichen und verbindlichen Charakter und durch sein Fachwissen von allen Seiten sehr geschätzt wurde. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und den drei Kindern. Das Begräbnis fand unter großer Anteilnahme am 7. August in Weißkirchen statt.


Ehrenmitgliedschaft für Univ.-Prof. Dr. Josef Köfer

Der Steirische Tiergesundheitsdienst hat am 5.6.2014 im Rahmen der Tagung "SchWein gehabt" auf Schloss Laubegg dem langjährigen Veterinärdirektor der Steiermark und ersten TGD-Geschäftsführer, Herrn Univ.-Prof. Dr. Josef Köfer, anläßlich seiner bevorstehenden Pensionierung die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Zu seinen herausragenden Leistungen zählen die Einführung der Tiergesundheitsdienste als Instrumente der Produktion von Lebensmitteln tierischer Herkunft sowie die Errichtung von Qualitätssicherungssystemen entlang der Lebensmittelkette, denen er bis heute treu geblieben ist!

Das Bild zeigt die Überreichung der Urkunde und eines Geschenkkorbes durch (v. li:) ÖTK-Präs. Mag. Frühwirth, Stmk-Präs. Dr. Obritzhauser, GF Dr. Bauer, Univ.-Prof. Dr. Köfer, Obmann ÖR Kowald mit Gattin (Foto: HR Dr. Wagner).

Zum Interview mit Univ.-Prof. HR Dr. Köfer (aus: vetjournal, 12/2014)


Vethics for Vets: Tiere - lebendiger Rohstoff?

Univ.-Prof. Dr. Herwig Grimm vom Messerli-Forschungsinstitut an der Vetmeduni Wien sprach in seinem Vortrag am 24.6.2014 an der Universität Wien über den Unterschied zwischen der Ethik der Mensch-Tier-Beziehung (MTB), worin der Mensch das Thema ist, und dem Tierschutz. Der Mensch steht in vielfältigen Funktionen in Beziehungen zu den Tieren (als Landwirt, Tierarzt, Amtstierarzt, Tierschützer, Konsument, Journalist,…), wie auch die Tiere unterschiedlich strukturiert sind (Heimtiere, Nutztiere, Zootiere, Wildtiere, Versuchstiere, …). Die derzeitige Sichtweise von Tierschutz als cm-Tierschutz bzw. der Verhinderung von SLS (Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwerer Angst) ist nicht Inhalt der Tierethik.

"Die Zeit"-Interview mit Prof.Grimm zum downloaden

Weitere Informationen finden sie hier

Einladung zum Symposion "Tier-Ethik"

Der Kontext von Mensch-Tier-Umwelt in der Kunst (Download)

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