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TGD-Programme im Fokus: Wildtierhaltung in Gehegen

Rahmen unserer Beitragsreihe „TGD-Programme im Fokus“ stellen wir Ihnen die Programme des Tiergesundheitsdienstes vor. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht das österreichweite TGD-Programm zur Wildtierhaltung in Gehegen.

Was ist das Programm “Wildtierhaltung in Gehegen”?

  • Das österreichweite TGD-Programm unterstützt die Haltung von Wildtieren in Gehegen.
  • Im Fokus stehen die Immobilisierung von Wildtieren sowie die Schlachttieruntersuchung bei Farmwild.
  • Das Programm regelt den sicheren und tierschutzgerechten Umgang mit Arzneimitteln, Transporten und Untersuchungen.
  • Vorgaben zu Dokumentation, Kennzeichnung und Ausbildung sind Bestandteil des Programms.

Teilnahme & Voraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind:

→ TGD-teilnehmende Halter:innen von Wildtieren in Gehegen

Voraussetzungen:

  • Absolvierung der vorgeschriebenen Aus- und Weiterbildungen
  • Einhaltung der Dokumentationspflichten
  • Korrekte Kennzeichnung behandelter Tiere
  • Dokumentation von Arzneimittelanwendungen und Wartezeiten

Nutzen & Vorteile

  • Schlachttieruntersuchung durch den/die Tierhalter/in, sofern die Tiere innerhalb von 28 Tagen vor der Schlachtung von einem/einer amtlichen Tierarzt/-ärztin untersucht wurden.
  • Einbeziehung des Tierhalters/der Tierhalterin in die Narkotisierung der Tiere.

Den gesamten Programminhalt finden Sie hier:

Titelbild BTV

Blauzungenkrankheit – Update zur Seuchensituation in Österreich und Impfempfehlung

Die Blauzungenkrankheit breitet sich auch in Österreich seit August 2025 (wir berichteten in unserem Newsletter) immer weiter aus. Am 15.09.2025 veröffentlichte die AGES die aktuellen Fallzahlen:

Österreichkarte der aktuellen Fallzahlen der Blauzungenkrankheit

Um der weiteren Verbreitung entgegenzuwirken hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) in Zusammenarbeit mit der AGES folgende Impfempfehlung veröffentlicht: Impfempfehlung

Zusätzlich können folgende Maßnahmen durch Tierhalter:innen getroffen werden, um die Verbreitung der Blauzungenkrankheit zu verlangsamen:

  • Insektenabwehrmittel (Repellentien)
  • Tiere aufstallen
  • Nachtweide vermeiden

Weitere Informationen und Updates zur Blauzungenkrankheit erhalten Sie regelmäßig über die Webseiten der AGES und KVG sowie über unsere Social-Media Kanäle.