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Aufruf zur Unterstützung einer Diplomarbeit: Milchviehbetriebe gesucht!

Für eine schulische Diplomarbeit werden Milchviehbetriebe gesucht, die bereit sind, anonymisierte Betriebskennzahlen – wie z. B. Zellzahlen oder Besamungsindex – zur Verfügung zu stellen. Die Erhebung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.

Milchviehbetriebe

Liebe Bäuerinnen und Bauern,

wir – Vanessa Zech und Lena Sprung – absolvieren den Aufbaulehrgang an der HBLA-Ursprung und schreiben gemeinsam unsere Diplomarbeit zum Thema „Erhebung der Spätfolgen der Blauzungenkrankheit (BT) bei Rindern“.

Für unsere Arbeit suchen wir Milchviehbetriebe, die in der Vergangenheit von der Blauzungenkrankheit betroffen waren und aktuell Fruchtbarkeitsprobleme ihrer Tiere beobachten – etwa Komplikationen während der Trächtigkeit oder nach der Geburt.

Ihre Erfahrungen sind für unsere Forschung sehr wertvoll. Wir wären Ihnen unglaublich dankbar, wenn Sie uns bei unserer Arbeit unterstützen würden!

Sie erreichen uns telefonisch unter +43 664 96066 (Vanessa Zech) oder per E‑Mail an zechv@ursprung.onmicrosoft.com

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe – gemeinsam können wir wertvolle Erkenntnisse für die Landwirtschaft gewinnen!

Viele Grüße

Vanessa Zech & Lena Sprung

Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur landwirtschaftlichen Forschung und zur Ausbildung der nächsten Generation.

Sie möchten mitwirken oder kennen Betriebe, die offen für eine Teilnahme wären? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung!

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

TGD Erklärt

Wechsel der Betriebsführerin bzw. des Betriebsführers #tgderklärt

Hiermit stellen wir Ihnen unser neues Format vor: #tgderklärt! In dieser Reihe beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um den TGD.

Diesmal: Wie melde ich den Wechsel der Betriebsführerin/des Betriebsführers?

Sie übernehmen einen Betrieb oder möchten die Betriebsführerschaft an eine andere Person übergeben?

Kein Problem – wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Wechsel beim Steirischen Tiergesundheitsdienst korrekt melden.

Die Vertrags- bzw. Kündigungsvorlagen finden Sie hier: Downloads – TGD

Schritt 1: Kündigung der TGD-Teilnahme
Schritt 2: Neuverträge
Schritt 3: Übermittlung

Abonnieren Sie auch unsere Social-Media Kanäle um Merkblätter wie diese sofort zu sehen: WhatsAppInstagram

AHDS: Betriebsindividuelle Berichte

Über den Animal Health Data Service (AHDS) der AGES können Landwirt:innen und Tierärzt:innen ihre individuellen Antibiotikaverbrauchszahlen einsehen. Die Grundlage bilden Meldungen zu abgegebenen Antibiotikamengen sowie Daten aus der Schlachttier- und Fleischuntersuchung – ein informatives Benchmarkingsystem ermöglicht den Vergleich mit anderen Betrieben. Derzeit ist das System nur für Schweine- und Rinderbetriebe verfügbar. Berichte für andere Tierarten sind geplant.

Login im AHDS
Quelle: AGES – AHDS

Titelbild Tierseuchenradar

Tierseuchenradar Österreich 06/2025

Im Tierseuchenradar der AGES werden regelmäßig aktuelle Informationen zur internationalen Entwicklung bedeutender Tierseuchen und Tierkrankheiten gesammelt und bewertet – stets mit Blick auf deren Relevanz für Österreich. So können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und entsprechend kommuniziert werden. Der Bericht erscheint monatlich. Unter folgendem Link finden Sie die aktuelle Ausgabe: Tierseuchenradar – Juni 2025

Zu unserem Beitrag aus dem vergangenen Monat gelangen Sie hier.

Ausschnitt aus dem Tierseuchenradar 06/2025, Quelle: AGES

Webinaraufzeichnung: Aktuelle Tierseuchensituation – Lumpy Skin Disease

Am Mittwoch, den 09.07.2025 veranstaltete die Tiergesundheit Österreich ein Webinar mit dem Titel: „Aktuelle Tierseuchensituation: Lumpy Skin Disease“. Das Video kann auf YouTube angesehen werden:

Tierärzt:innen für Umfrage zum Parasitenmanagement gesucht

Die Veterinärmedizinische Universität Wien führt derzeit eine Onlineumfrage zum Thema Parasitenmanagement bei Wiederkäuern durch.

Zur fundierten Auswertung benötigt es eine breite Beteiligung aus der tierärztlichen Praxis.

Tierärzt:innen aus dem Nutztierbereich sind herzlich eingeladen, an der anonymen Umfrage teilzunehmen und so zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Empfehlungen beizutragen.

Die Beantwortung dauert nur wenige Minuten – ein kleiner Aufwand mit großem Nutzen für die gesamte Branche.

Zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/c/3dcbi9xw

Lumpy Skin Disease (LSD): Seuchenausbruch in Europa

Die Lumpy Skin Disease (LSD) ist eine anzeigepflichtige, hochansteckende Viruserkrankung, die Wiederkäuer, genau genommen Hausrind, Zebu, Bison und Wasserbüffel sowie in Gefangenschaft gehaltene Wildwiederkäuer, betrifft. Der Erreger ist das LSD-Virus. Für den Menschen besteht keine Gefahr – LSD ist nicht zoonotisch.

Die Lumpy Skin Disease äußert sich bei betroffenen Tieren u. a. durch folgende Symptome:

  • knotige Hautveränderungen (v. a. am Kopf, Hals, Schwanzbereich und Extremitäten)
  • hohes Fieber
  • geschwollene Lymphknoten
  • erhöhter Speichel- und Tränenfluss
  • Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust.

Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch Insekten und Milben (z. B. Stechmücken, Bremsen), aber auch durch direkten Kontakt, infiziertes Sperma, unbehandelte Tierhäute und Felle und deren Produkte (z. B. Jagdtrophäen), Rohfleischprodukte, Rohmilchprodukte und durch daraus gewonnenes Tierfutter inkl. Kolostrum möglich.

Am 21. Juni 2025 wurde ein LSD-Fall auf der italienischen Insel Sardinien bestätigt. Kurz darauf, am 25. Juni 2025, wurde in der Lombardei ein zweiter Fall festgestellt. Nun wurde am 29. Juni 2025 auch in Frankreich (Savoie-Region, Alpen) erstmals LSD in einem Rinderbestand nachgewiesen. Die französischen Behörden reagierten sofort mit einer Schutz- und Überwachungszone. Die Sperrzone reicht bis in die Schweiz.

In Österreich gibt es derzeit noch keine gemeldeten Fälle, jedoch beobachten die zuständigen Behörden die Lage genau.

Maßnahmen im Ernstfall:

  • Sperre des betroffenen Betriebes
  • Keulung aller empfänglichen Tiere im betroffenen Seuchenbetrieb
  • Unschädliche Beseitigung der Tierkadaver sowie Reinigung und Desinfektion
  • Etablierung einer Schutzzone (Mindestradius 20 km um den Seuchenbetrieb) und einer Überwachungszone (Mindestradius 50 km um den Seuchenbetrieb) und Untersuchung aller Betriebe mit empfänglichen Tieren in den Zonen
  • Handelsrestriktionen

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Weiterverbreitung der Seuche zu.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:

Über den weiteren Verlauf der Situation werden wir Sie sowohl hier im Blog, als auch über unsere Social-Media-Kanäle (WhatsApp, Instagram) auf dem Laufenden halten.

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auch noch einmal auf unseren Blogpost zu den Themen Tiergesundheit und Biosicherheit aufmerksam machen.

TGD jetzt auch auf Instagram und WhatsApp

Die Anforderungen an moderne Informationskanäle steigen und auch wir beim Verein Steirischer Tiergesundheitsdienst (TGD) entwickeln uns weiter. Um unsere Teilnehmer:innen, Mitglieder und Interessierte noch schneller, direkter und einfacher mit relevanten Informationen zu versorgen, starten wir ab sofort mit zwei neuen digitalen Plattformen:

  • Unser offizieller Instagram Account
  • Der TGD WhatsApp-Infokanal

WhatsApp-Kanal – kompakt, anonym, direkt

Mit dem neuen WhatsApp-Infokanal bieten wir Ihnen eine moderne Möglichkeit, wichtige TGD-Informationen direkt auf Ihr Handy zu bekommen – ohne Gruppenstress, ohne Spam. Die Nummern der Abonnent:innen bleiben dabei vollständig anonym.

Sie erhalten über den Kanal:

  • Erinnerungen zu Fristen und Terminen
  • Hinweise zu neuen Merkblättern und Formularen
  • Informationen zu Veranstaltungen, Seminaren und Fortbildungen
  • Aktuelles zur Tiergesundheit in der Steiermark

Der Kanal ist frei zugänglich, kostenlos und jederzeit kündbar.

Jetzt beitreten: TGD Steiermark

Instagram – Einblicke & Infos aus dem TGD-Alltag

Auf Instagram nehmen wir Sie künftig auch visuell mit:
Was passiert hinter den Kulissen des TGD? Welche Tipps gibt es zur Tiergesundheit? Was sollte man als Tierhalter:in wissen?

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  • Fachliches Wissen verständlich aufbereitet
  • Veranstaltungsankündigungen und Rückblicke
  • Einblicke in unsere tägliche Arbeit
  • Informationen aus der Praxis für die Praxis

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Gemeinsam für gesunde Tiere

Mit diesen beiden neuen Kanälen möchten wir unsere Kommunikation modern, effizient und praxisnah gestalten – und Ihnen die Informationen bieten, die Sie wirklich brauchen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind – und unsere Beiträge weiterempfehlen!

Neue Checkliste zur Dokumentation der Inhalationsnarkose bei der Ferkelkastration

Um eine sichere Durchführung der Isoflurannarkose bei der Ferkelkastration zu gewährleisten, stellt die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (FTT) ab sofort eine neue Checkliste zur Dokumentation von Narkosezwischenfällen zur Verfügung.

Diese Checkliste ist bei jeder Kastration verpflichtend auszufüllen und dient der lückenlosen Dokumentation möglicher Zwischenfälle sowie der Qualitätssicherung der Narkoseführung.

Die Einträge umfassen:

  • Wirksamkeit der Narkosetiefe
  • Komplikationen während der Narkose
  • Maßnahmen zur Nachsorge

Die korrekte Anwendung und Dokumentation hilft nicht nur bei der behördlichen Kontrolle, sondern dient auch dem eigenen Überblick und der kontinuierlichen Verbesserung des Betäubungsverfahrens.

Wichtig:
Die Checkliste muss mindestens drei Jahre aufbewahrt und halbjährlich mit der TGD-Betreuungstierärztin bzw. dem TGD-Betreuungstierarzt besprochen werden.

Checkliste Isoflurannarkose FTT

Tiergesundheit und Biosicherheit in der Landwirtschaft – Videoreihe

Wie können Krankheiten bei Nutztieren frühzeitig erkannt werden? Und welche Maßnahmen helfen, den eigenen Betrieb vor Seucheneinträgen zu schützen? In dieser Videoreihe erhalten Sie praxisnahe Tipps und fachlich fundierte Infos zu Biosicherheit am landwirtschaftlichen Betrieb und Tiergesundheit bei Schweinen und Wiederkäuern.

Alle drei Videos im Überblick:

  1. Biosicherheit – Maßnahmen am landwirtschaftlichen Betrieb
    ➤ Wie verhindere ich die Einschleppung von Krankheitserregern?
    ➤ Was gehört zu einem effektiven Hygienekonzept?
  2. Gesundheitscheck – Krankheiten bei Wiederkäuern frühzeitig erkennen
    ➤ Woran erkenne ich Gesundheitsprobleme bei Rindern, Schafen oder Ziegen?
    ➤ Welche Vitalzeichen sind entscheidend?
  3. Gesundheitscheck – Krankheiten beim Schwein frühzeitig erkennen
    ➤ Wie lassen sich Symptome bei Schweinen frühzeitig deuten?
    ➤ Was kann ich im Stallalltag zur Tierbeobachtung verbessern?

Warum sich das Reinschauen lohnt:
✔️ Prävention statt teurer Behandlung
✔️ Erhöhte Tiergesundheit & reduzierte Ausfallzeiten
✔️ Verständlich erklärt – direkt aus der Praxis für die Praxis

QR-Code zum Video: Biosicherheit
QR-Code zum Video: Tiergesundheit bei Wiederkäuern
QR-Code zum Video: Tiergesundheit beim Schwein

Mehr Videos zu Tiergesundheit & Co. finden Sie auch unter Interessante Videos

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