Petition zur Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung im ländlichen Raum zur Stärkung der Landwirtschaft und des Tierwohls
Die tierärztliche Versorgung von Nutztierbeständen in der Steiermark kann speziell an Wochenenden und während der Nacht nicht flächendeckend gewährleistet werden. Eine parlamentarische Petition fordert daher:
1) Die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung wird ersucht, mit dem BMASGPK zu prüfen, ob gezielte Studienplätze für die Nutztierpraxis sowie eine Erhöhung der Quoten im öffentlichen Interesse ermöglicht werden
können, verbunden mit einer Pflicht zur regionalen Tätigkeit nach dem Studium.
2) Unter Berücksichtigung der bestehenden Systeme in den Bundesländern zur Unterstützung der Notversorgung von Nutztierbeständen wird das BMASGPK gemeinsam mit den Bundesländern ersucht, ein einheitliches System für ganz Österreich zu erarbeiten, unter Einbeziehung der bestehenden Systeme der Tiergesundheitsdienste der Bundesländer.
3) Im Zuge der Verhandlungen zur Neugestaltung des mehrjährigen EU-Finanzrahmens sowie der nationalen Umsetzung ab 2028 wird der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft ersucht, gemeinsam mit dem BMASGPK eine Strategie zu erarbeiten, um die Förderung von Einrichtungen zur Bereitstellung veterinärmedizinischer Dienstleistungen in den Regionen im Rahmen der europäischen Regionalförderung zu ermöglichen.

TGD

