Ein herzliches Willkommen auf der Startseite des Steirischen Tiergesundheitsdienstes!

Hier finden Sie aktuelle Informationen des Vereins von über 220 Betreuungstierärzten, über 6500 Tierhalter sowie für alle Interes-sierte, denen die Sicherung der Gesundheit der steirischen Nutz-tierbestände und die Qualität tierischer Lebensmittel ein Anliegen ist! Unsere Mitglieder sind die Landwirtschaftskammer Steiermark, die Tierärztekammer-Landesstelle Steiermark sowie das Land Steiermark. Betreuungstierärzte und landwirtschaftliche Nutztier-halter sind Teilnehmer im TGD. Basis der Teilnahme ist die Be-triebsnummer (LFBIS), durch die der Betrieb definiert wird!

Info zu LFBIS-/Betriebsnummer

Ein aktuelles Video zum TGD sehen Sie hier!

Die vom TGD gewährten Förderungen für Tierhalter sind agrarische De-minimis-Beihilfen. Alle im laufenden und in den beiden vorangegangenen Jahren ausbe-zahlten De-minimis-Beihilfen sind gem. VO (EG) 1408/2013  vom 18.12.2013 der Förderstelle zu melden. Eine TGD-Förderung kann nur gewährt werden, wenn in den letzten drei Jahren der Betrag von € 15.000.- nicht überschritten wird. Der Tierhalter ist zur Meldung im Falle einer Überschreitung der Beitragsgrenze und zur Rückerstattung von agrarischen De-minimis-Beihilfen, die zu Unrecht bezogen wurden, verpflichtet!

Zur Bedeutung des Tiergesundheitsdienstes

Der Tiergesundheitsdienst besteht in der Steiermark schon fast vier Jahrzehnte. Im Laufe der Zeit wurden die Sparten Rinder, Schweine, Geflügel, Schafe, Ziegen und Farmwild aufgebaut.  Erfreulich war die darauffolgende Entwicklung in ganz Österreich und die Zusammenarbeit aller anerkannten Gesundheitsdienste, deren oberste Instanz das Gesundheitsministerium ist. Tierärzten und Tierhalter arbeiten dabei spezielle Programme aus. Besondere Schwerpunkte liegen in der Hygiene und bei den vorbeugenden Maßnahmen, um Krankheiten gar nicht aufkommen zu lassen. Natürlich ist ein Fachwissen notwendig. Schulungen werden ständig sowohl bei den Tierärzten und Landwirten wahrgenommen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und den Veterinärbehörden gibt es auch Kontrollen bei den Landwirten und Tierärzten. Jegliche Behandlung und jeder Einsatz von Medikamenten muss dokumentiert werden um eine Nachvollziebarkeit zu gewährleisten. Ein Schwerpunkt ist die Verwendung von Antibiotika. Für die Verwendung solcher Mittel ist ein Antibiogramm, also eine stallspezifische Keimdiagnose, eine Voraussetzung. In der Mast gibt es keinen generellen Antibiotikaeinsatz. In Österreich ist der Einsatz von antibiotischen Wachstumsförderern verboten. Außerdem wird jetzt der Gesamtverbrauch jedes Betriebes ausgewiesen. Selbstverständlich werden auch natürliche Mittel, wie zum Beispiel Kren bei Husten eingesetzt. Sollte ein Tier krank sein, stellt der Tierarzt eine Diagnose und beginnt mit der Behandlung. In die weitere Behandlung kann der Landwirt einbezogen werden. Der Tiergesundheitsdienst mit all den Mitwirkenden ist bemüht, beste Voraussetzungen zu schaffen, dass die Tiere gesund bleiben und dem Ziel, dass die daraus erzeugten Lebensmittel rückstandsfrei sind. Die Konsumenten können Vertrauen zu uns haben und mit Freude und Appetit ein Schnitzel oder einen Schweinsbraten essen und Milch trinken. Die österreichische Herkunft gibt dazu die bestmögliche Sicherheit!

Ökonomierat Josef Kowald, Obmann des Steirischen Tiergesundheitsdienstes

(Weitere Infos unter Publikationen/Presseberichte)


Sicherheitsinformation zu VELACTIS

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) informiert über das Auftreten von schwerwiegenden Nebenwirkungen eines Arzneimittelproduktes bei Rindern.

Die vollständige Aussendung mit den Hintergründen finden Sie hier!


Dr. Josef Elmer zum Veterinärrat ernannt!

Am 31.5.2016 wurde unser Obmannstellvertreter Dr. Josef Elmer von Herrn Landeshaupt-mann Dr. Hermann Schützenhöfer und Frau Landtagspräsidentin Dr. Bettina Vollath im Weißen Saal der Grazer Burg zum Veterinärrat ernannt! Elmer ist seit 1990 in einer von ihm mitbegründeten Praxisgemeinschaft tätig, und seit einigen Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter der Tierärztlichen Praxisgemeinschaft Almenland Passail. Seine Tätigkeit in einem steirischen Gebiet mit der höchsten Zuchtrinderdichte unseres Landes wurde sehr bald zum Vorbild für fachlich hervorragendes Arbeiten in der Rinderpraxis. Sein außer-ordentlich großes Fachwissen gibt Elmer seit vielen Jahren als Instruktor der Vetmeduni Wien an junge, angehende Tierärzte weiter. Elmer ist auch Mitglied in verschiedenen Gremien, er steht für ein besonders hohes Maß berufsethischen Handelns, er vertritt klare standespolitische Positionen, ist aber auch durch seine ausgleichende und kompromiss-bereite Art in der Lage, den Interessensausgleich zu finden und für alle Beteiligten vorteilhafte Lösungen anzubieten. - Wir gratulieren Ihm dazu recht herzlich!

(Text und Foto: steiermark.at/Foto Fischer)


Lumpy skin disease (LSD) auf dem Vormarsch!

Seit einigen Jahren breitet sich eine weitere ansteckende Rinderkrankheit von der Türkei kommend über den Balkan nach Europa aus, die mit schweren klinischen Hautveränder-ungen (Hautpocken) einhergeht und anzeigepflichtig ist. Sie wird durch ein Virus verursacht und durch direkten Kontakt bzw. Mücken übertragen. Es kommt nach Ausbruch zu einem Handelsverbot innerhalb einer 10km-Zone bis zu drei Jahren! Nähere Info erhalten Sie dazu auf den Websites des BMG bzw. der AGES!


Am 21.4. fand der erste Frühjahrempfang der ÖTK in Wien statt. Präsident Mag. Kurt Frühwirth konnte dazu eine Vielzahl von Gästen begrüßen, die auch aus der Steiermark angereist sind. Inhaltlich war er Einsatz von Antibiotika das Thema, die man durch verschiedene Maßnahmen gezielter einsetzen bzw. reduzieren will. Weitere Infos finden Sie durch einen Klick auf die Überschrift!

Das Zusammenspiel zur Beurteilung des Antibiotikaverbrauchs: Eine Reduktion setzt eine Verbesserung der Tiergesundheit voraus. Ein Verzicht ist nur bei laufenden Überwachungs-maßnahmen möglich! (Grafik: Bauer)

1. ÖTGD-Frühjahrstagung 2016 bestens gelungen!

Am 7. April fand an der Vetmeduni Wien die erste Frühjahrstagung des ÖTGD statt. Dazu waren alle Stakeholder eingeladen, um sich über die Arbeit und Leistungen des TGD zu informieren und über aktuelle Herausforderungen zu beraten. In der zuvor anberaumten Pressekonferenz wurden die jahrelange Erfolgsgeschichte und die heutigen Zielvorstellungen dargestellt. Die Tagung war in drei Blöcke gegliedert: Im ersten Block zu den Betriebserhebungen stellte Dr. Bauer einleitend die Zielsetzungen dar, worauf Dr. Schafzahl und Frau Prödl jeweils aus der Sicht des Tierarztes bzw. des Landwirtes über die praktischen Umsetzungen berichteten. Obmann ÖR Kowald und LK-Vizepräs. Maria Pein ergänzten die Ausführungen. Der zweite Block war ein wissenschaftlicher Teil, wo die Themen Eingriffe, Tierethik und Tierwohl behandelt wurden. Im dritten Block stellten sich Länder-TGDs mit ihren Schwerpunktthemen zu Kälberdurchfall, Paratuberkulose und Legehennenhaltung eindrucksvoll vor. Eine Posterpräsentation rundete die Tagung ab, wo auch der steirische TGD mit drei Themen vertreten war. Der gute wie auch hochrangige Besuch trug zum Gelingen der Tagung bei und ist uns ein Ansporn, dies in Zukunft zu wiederholen! 

Unterlage zur Pressekonferenz

Die Vorträge zur Tagung finden sie hier!

Fotos: Mader, Mramor


Förderung landwirtschaftlicher Investitionen

In der neuen EU-Förderperiode wurde der Bereich der landwirtschaftlichen Erzeugung neu geregelt und ein Auswahlverfahren festgelegt, das auf die Erreichung einer entsprechenden Punkteanzahl abzielt. Darunter findet sich erstmals ein Kriterium für die Mitgliedschaft beim TGD mit der Möglichkeit, an österreichweiten Gesundheitsprogrammen teilzunehmen.

Die Beilage zur Maßnahme 04 mit der Tabelle zu den Auswahlkriterien finden Sie hier!

Nach Rücksprache ist bei Beantragung der gültige TGD-Teilnahmevertrag und die letzte Rechnung als aktueller Nachweis ausreichend. Ein Abruf oder die Nachfrage  zum tagesaktuellen Stand der Mitgliedschaft ist in der Geschäftsstelle in Ausnahmefällen durch die Förderstelle möglich! 


Erstes E-Learning-Programm des TGD zum Thema "Biosicherheit!"

Ab sofort bietet Ihnen der TGD in Zusammenarbeit mit dem Bildungspartner LFI ein E-Learning-Programm zum Thema "Biosicherheit" an. Dabei geht es um die Einhaltung hygienischer Voraussetzungen am Betrieb zur Verhinderung eines Krankheitsausbruches, die derzeit für viele Betriebe von aktueller Bedeutung sind.

NEU: Für Berater und Betreuungstierärzte wird ein kostenloser Zugang angeboten, die Kosten für die Tierhalter übernimmt der TGD! Gerade durch die Prävention von Risikofaktoren kann ein Tierbestand am sichersten gesund erhalten werden!

NEU: Für Betreuungstierärzte besteht die Möglichkeit, an fachbezogenen Webinaren (Link: E-Learning!) teilzunehmen und die Kosten vom TGD rückerstattet zu bekommen, wenn die Teilnahmebestätigung und die Rechnung der Geschäftsstelle vorgelegt werden.

NEU: Die beiden TGD-Webinare mit Dr. Ulrich Herzog  vom BMG werden als beispielhaft für beide Berufsgruppen empfohlen und die Teilnahmekosten vom TGD rückerstattet!

Näheres finden Sie unter diesem Link!

Hier finden Sie ein Video zum Thema "Paratuberkulose im Rinderbestand"

Hier finden Sie ein Video zur PRRS-Ferkelimpfung!


Weiterbildungen für Betreuungstierärzte 2016

Das Bild zeigt die Teilnehmer der Wiederkäuertagung in Übelbach 2015.

 

 

 

 

 

 

Am 18.11. fand an der Vetmeduni Wien der diesjährige Antibiotikatag statt. Die Vorträge finden sie auf der Website der AGES-Akademie!

Unsere jährliche Wiederkäuer-Tagung mit der ÖGT und ÖBG in der Bauakademie in Übelbach findet am 9. November statt (bitte um rechtzeitige Anmeldung!). Die Einladung finden Sie hier!


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