St. Anna am Aigen war ein Hot Spot der Schweinegesundheit!“

Am 12.3.2022 fand erstmals die bereits traditionelle tierärztliche Schweinetagung in St. Anna am Aigen statt, die auch von Kolleg:innen aus anderen Bundesländern besucht wurde. Trotz der widrigen Ausgangssituation in Bezug auf die Covid-Pandemie konnte man sich nach langer Zeit wieder persönlich treffen. Das dort vorgefundene Ambiente war in jeder Hinsicht großartig und auch der anschließenden Vernissage des VETART-Kunstforum geschuldet (Titelbild: Heinz Strahl). Die dabei gehaltenen Vorträge wurden erstmals von Frau Dr. Ursula Ruczizka (TGÖ) moderiert, waren top-aktuell und entsprachen dem letzten Stand des Wissens (siehe downloads). Die Veranstaltung wurde dankenswerter Weise von MSD-Tiergesundheit und Power Vet gesponsert!

Ein Nadelbruch ist immer problematisch!

Höchstes Risiko für Afrikanische Schweinepest!

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine sehr gefährliche Infektionskrankheit für Schweine, von der Österreich fast schon umzingelt ist. Die Gefahren eines Krankheitseintrags ergeben sich aus der Verbreitung von infizierten Rohfleischresten, der Jagd und durch Wildschweine. Aus diesem Grund ist die strikte Einhaltung aller Hygiene -und Biosicherheitsregeln der wichtigste Beitrag, um deren Ausbreitung nach Österreich zu verhindern. Das Gesundheitsministerium stellt dazu viele interessante Informationen zur Verfügung, der TGD unterstützt dies mit eigenen Veranstaltungen und Schwerpunkten!

Link zur Website des Gesundheitsministeriums

Schweinegesundheit bleibt im Fokus!

„Hot spots der Schweinegesundheit“ wurde das erste Mal virtuell gestreamt und hatte über 200 Teilnehmer!

Leistungskatalog Schwein 2021

1. Die Kosten der externen Beratungen bzw. der Untersuchungen von Zuchtsauenbetrieben im Rahmen des Landesprogrammes „Sauenfruchtbarkeit“ werden bei einem Selbstbehalt des Tierhalters von € 200.- für den Tierhalter mit max. 1000.- brutto/Betrieb übernommen. 

2. Die freien steirischen Schweinezuchtbetriebe werden im Rahmen des PRRS-Screenings dreimal jährlich untersucht, wobei der TGD die Laborkosten übernimmt. Bei evtl. Abgangsuntersuchungen übernimmt der TGD max. Laborkosten von € 600.-!

3. Zur Verhinderung von Ferkeldurchfällen werden die Kosten der E. coli-Resistenz-untersuchungen auf das F4-Gen als Basis der Selektion auf resistente Tiere i den Schweinezuchtbetrieben vom TGD bezahlt.

4. Die Durchführung von bakteriologischen Untersuchungen und Antibiogrammen bei Einsatz von Antibiotika, die als Reserveantibiotika in der Humanmedizin geführt werden, ist heute schon eine Empfehlung gem. der Leitlinie bzw. bei TGD-AB Präparaten. Das Angebot zur Diagnostik ist je Betrieb zumindest einmal jährlich geplant und betrifft primär va. Betriebe mit Lungen- wie auch Durchfallproblemen. die Probennahme und Einsendung erfolgt durch den Betreuungstierarzt, wenn vorhanden aus Sektionsmaterial (zB. nach Hofsektionen) oder toten Tieren. Dies wird auch im Jahr 2020 wieder angeboten und dient dem gezielten Einsatz von Antibiotika! Die Verrechnung von je 20.-+20% USt erfolgt monatlich mit der Geschäftsstelle.

5. Seit 2020 besteht auch die Möglichkeit für Betriebe, nach der Zusendung der Zustimmungserklärung an die Geschäftsstelle die betrieblichen Antibiotika-Daten zugesandt zu bekommen. Diese sind grafisch aufbereitet und ermöglichen einen Überblick nach gruppen und einen Vergleich mit Betrieben gleicher Produktionssparten.

6. Abortusuntersuchungen werden seit 2018 wie beim Rind angeboten!

7. Hofsektionen können mit 30.-+20 % Ust. je Tier mit der Geschäftsstelle monatlich abgerechnet werden. 

8. Ab dem Jahr 2020 unterstützt der TGD auch die Tränkewasser-Untersuchungen in Schweinebetrieben nach Durchführung einer Doppeluntersuchung (Brunnen- und Tränkewasser) mit 50.- einmal jährlich je Betrieb.

9. Im Rahmen eines österreichweiten EIP-Agri-Projektes zu Schlachtdaten wurden am Schlachthof Raabtal die Befunde erfasst und mit den Daten des Betriebes zusammen-geführt. Der TGD unterstützte dabei das Projekt in den Jahren 2019 und 2020 mit 5000.-!